Wenn du ein herzhaftes, cremiges Gemüsegericht suchst, das schnell gemacht ist, dann ist dieses Rahmwirsing Rezept genau das Richtige.
Der zarte Wirsing wird mit Sahne verfeinert und erhält dadurch eine wunderbar cremige Konsistenz und einen milden, aromatischen Geschmack.
Ob als Beilage zu Fleischgerichten, zu Kartoffeln oder als eigenständiges Gericht – dieses Rahmwirsing Rezept ist vielseitig, einfach zuzubereiten und passt perfekt in die kalte Jahreszeit.
Das Ergebnis ist ein wunderbar cremiges Gemüsegericht, das sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht überzeugt.
Zutaten für Rahmwirsing
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Wirsing | 1 mittelgroßer Kopf (ca. 1 kg) |
| Zwiebeln | 2 mittelgroße |
| Butter | 3 EL |
| Sahne | 200 ml |
| Gemüsebrühe | 150 ml |
| Mehl | 2 EL |
| Salz | nach Geschmack |
| Pfeffer | frisch gemahlen |
| Muskatnuss | 1 Prise gerieben |
| Lorbeerblätter | 2 Stück |
Schritt-für-Schritt Anleitung
Den Wirsing gründlich waschen und die äußeren, beschädigten Blätter entfernen. Den Strunk herausschneiden und den Wirsing in etwa 2 cm breite Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den geschnittenen Wirsing für 3-4 Minuten blanchieren, bis er bissfest ist. Anschließend in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, um den Garprozess zu stoppen.
In einer großen Pfanne oder einem Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die gewürfelten Zwiebeln darin glasig dünsten, etwa 5 Minuten lang, bis sie weich und leicht goldbraun sind.
Das Mehl zu den Zwiebeln geben und unter ständigem Rühren für 1-2 Minuten anschwitzen, bis es leicht gebräunt ist. Dies bildet die Basis für die cremige Sauce.
Langsam die Gemüsebrühe unter konstantem Rühren hinzugießen, um Klumpenbildung zu vermeiden. Die Sahne hinzufügen und die Lorbeerblätter einlegen. Die Mischung zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren.
Den blanchierten Wirsing zur Sahnesauce geben und vorsichtig unterheben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen. Alles bei niedriger Hitze für 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Wirsing zart ist und die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Die Lorbeerblätter entfernen und den Rahmwirsing nochmals abschmecken. Falls die Sauce zu dünn ist, kann sie durch längeres Köcheln eingedickt werden. Falls sie zu dick ist, etwas mehr Brühe hinzufügen.
Den fertigen Rahmwirsing heiß servieren. Er passt hervorragend zu Schweinebraten, Würsten, Schnitzel oder auch zu vegetarischen Gerichten wie Kartoffelpuffern.
Tipps für den perfekten Rahmwirsing
- Wirsing-Auswahl: Wählen Sie einen festen, schweren Wirsingkopf mit frischen, grünen Blättern. Vermeiden Sie Köpfe mit gelben oder welken Blättern.
- Blanchieren nicht vergessen: Das Blanchieren des Wirsings ist entscheidend, um die grüne Farbe zu erhalten und eine zu lange Garzeit zu vermeiden.
- Sahne-Alternative: Für eine leichtere Version können Sie die Sahne teilweise durch Milch oder saure Sahne ersetzen. Crème fraîche verleiht dem Gericht eine angenehme Säure.
- Gewürze variieren: Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen wie Kümmel, Majoran oder frischen Kräutern wie Petersilie oder Dill.
- Speck hinzufügen: Für noch mehr Geschmack können Sie gewürfelten Speck zusammen mit den Zwiebeln anbraten. Das verleiht dem Gericht eine herzhafte Note.
- Aufbewahrung: Rahmwirsing lässt sich gut aufwärmen und schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden.
FAQ
Q: Kann ich Rahmwirsing auch mit Tiefkühl-Wirsing zubereiten?
A: Ja, Sie können auch Tiefkühl-Wirsing verwenden, allerdings sollten Sie diesen vorher auftauen lassen und gut abtropfen. Das Blanchieren entfällt dann, da der Tiefkühl-Wirsing bereits vorgegart ist. Die Garzeit reduziert sich entsprechend auf etwa 10-12 Minuten.
Q: Wie lange ist Rahmwirsing im Kühlschrank haltbar?
A: Rahmwirsing hält sich im Kühlschrank etwa 3-4 Tage. Bewahren Sie ihn in einem luftdichten Behälter auf und erwärmen Sie ihn vor dem Servieren gründlich. Zum Aufwärmen eignet sich sowohl die Mikrowelle als auch ein Topf bei niedriger Hitze.
Q: Kann ich das Gericht auch vegan zubereiten?
A: Absolut! Ersetzen Sie die Butter durch pflanzliche Margarine oder Olivenöl und verwenden Sie Hafer- oder Sojasahne anstelle der herkömmlichen Sahne. Achten Sie darauf, eine vegane Gemüsebrühe zu verwenden. Der Geschmack wird etwas anders, aber immer noch sehr lecker sein.
Rahmwirsing ist ein zeitloses Gericht, das die deutsche Küche perfekt repräsentiert. Mit seiner cremigen Textur und dem milden, aber charakteristischen Geschmack des Wirsings bietet es Komfort und Wärme für kalte Wintertage.
Die Zubereitung ist unkompliziert, und das Ergebnis überzeugt sowohl Vegetarier als auch Fleischliebhaber. Probieren Sie dieses traditionelle Rezept aus und entdecken Sie, warum Rahmwirsing seit Generationen zu den beliebtesten deutschen Gemüsegerichten gehört.
Mit den richtigen Zutaten und etwas Geduld beim Köcheln werden Sie ein Gericht kreieren, das Ihre Familie und Gäste begeistern wird.
Cremiger Rahmwirsing
Zutaten
- 1 Stück Wirsing mittelgroßer Kopf (ca. 1 kg)
- 2 Stück Zwiebeln mittelgroße
- 3 EL Butter
- 200 ml Sahne
- 150 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Mehl
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer frisch gemahlen
- 1 Prise Muskatnuss gerieben
- 2 Stück Lorbeerblätter
Anleitungen
- Den Wirsing gründlich waschen, äußere Blätter entfernen, Strunk herausschneiden und in 2 cm breite Streifen schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
- Wirsing in Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren, bis er bissfest ist. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
- Butter in großer Pfanne schmelzen lassen. Zwiebeln glasig dünsten, etwa 5 Minuten.
- Mehl zu den Zwiebeln geben und unter Rühren 1-2 Minuten anschwitzen, bis es leicht gebräunt ist.
- Langsam Gemüsebrühe und Sahne hinzugießen, dabei konstant rühren. Lorbeerblätter hinzufügen und zum Kochen bringen.
- Blanchierten Wirsing zur Sahnesauce geben und vorsichtig unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
- Bei niedriger Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Wirsing zart ist. Lorbeerblätter entfernen und abschmecken.
- Heiß servieren als Beilage zu Fleischgerichten oder als vegetarische Hauptspeise.




