Rinderschmorbraten im Topf oder Schnellkochtopf: Welches Rezept passt zu dir?

Ein Rinderschmorbraten im Topf oder Schnellkochtopf ist die ideale Wahl, wenn man ein traditionelles Gericht mit intensivem Geschmack und butterzartem Fleisch auf den Tisch zaubern möchte.

Ob langsam im klassischen Schmortopf oder schneller im modernen Schnellkochtopf – beide Methoden bringen den vollen Genuss auf den Teller.

Das lange Schmoren sorgt im Topf für unvergleichliche Aromen, während der Schnellkochtopf die Zubereitung deutlich verkürzt, ohne Abstriche beim Geschmack zu machen.

So kannst du je nach Zeit und Anlass entscheiden, welche Variante am besten zu dir passt.


Die klassische Variante: Rinderschmorbraten im Topf

Warum der Topf?

Das Schmoren im schweren Bräter oder Schmortopf ist die traditionelle Methode. Hier kommt es nicht auf Geschwindigkeit an, sondern auf Zeit, Geduld und Liebe zum Detail.

Vorteile

  • Intensives Aroma durch lange Garzeit
  • Fleisch wird butterzart
  • Sauce entwickelt volle Tiefe
  • Traditionelles „Sonntagsessen-Feeling“

Nachteile

  • Garzeit: 2,5 bis 3 Stunden
  • Man muss zwischendurch Flüssigkeit kontrollieren

Zutaten für 4–6 Personen

ZutatMenge
Rinderbraten (Schulter oder Keule)1,5 kg
Zwiebeln3 Stück
Karotten3 Stück
Sellerie1/2 Knolle
Lauch1 Stange
Tomatenmark2 EL
Rotwein500 ml
Rinderbrühe500 ml
Knoblauch2 Zehen
Lorbeer, Thymianje 1–2 Zweige
Öl, Salz, Pfeffernach Geschmack

Zubereitung im Topf

  1. Fleisch würzen, kräftig in Öl anbraten.
  2. Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch) rösten.
  3. Tomatenmark kurz mitbraten.
  4. Mit Rotwein ablöschen, einreduzieren lassen.
  5. Brühe, Kräuter und Fleisch dazugeben.
  6. Bei 160 °C im Ofen oder auf kleiner Flamme 2,5–3 Stunden schmoren.
  7. Fleisch herausnehmen, Sauce durch Sieb geben und verfeinern.

Ergebnis: Ein herrlich aromatischer Braten mit traditioneller Note.


Die moderne Variante: Rinderschmorbraten im Schnellkochtopf

Warum der Schnellkochtopf?

Hier gilt: Zeit sparen, ohne auf Genuss zu verzichten. Der Druck im Schnellkochtopf verkürzt die Garzeit enorm und sorgt dennoch für zartes Fleisch.

Vorteile

  • Deutlich kürzere Garzeit (ca. 1 Stunde)
  • Aromatisch, da Geschmack im geschlossenen Topf bleibt
  • Energiesparend

Nachteile

  • Weniger Röstaromen als beim klassischen Schmoren
  • Sauce braucht oft Nacharbeit (einkochen oder binden)

Zutaten (identisch wie beim Topf)

Die Zutaten bleiben gleich – wichtig ist nur, die Flüssigkeitsmenge etwas anzupassen (mindestens 500 ml, da im Schnellkochtopf weniger verdunstet).

Zubereitung im Schnellkochtopf

  1. Fleisch im heißen Öl anbraten, herausnehmen.
  2. Gemüse und Tomatenmark anschwitzen.
  3. Mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen.
  4. Brühe, Fleisch und Kräuter dazugeben.
  5. Deckel schließen, auf Stufe „Fleisch“ ca. 45–60 Minuten unter Druck garen.
  6. Druck ablassen, Fleisch herausnehmen, Sauce einkochen.

Ergebnis: Zarter Braten in Rekordzeit – perfekt für die schnelle Küche.


Direkter Vergleich: Topf vs. Schnellkochtopf

KriteriumTopfSchnellkochtopf
Garzeit2,5–3 Std.45–60 Min.
AromaTief, komplexIntensiv, aber etwas weniger Röstaromen
AufwandMittel (Flüssigkeit prüfen)Gering (fast allein kochend)
EnergieverbrauchHöherGeringer
TraditionKlassisch wie bei OmaModern, praktisch

Welche Methode passt zu dir?

  • Du liebst Tradition & Sonntagsrituale? → Topf ist deine Wahl.
  • Du hast wenig Zeit & willst trotzdem Genuss? → Schnellkochtopf ist perfekt.
  • Du kochst für Gäste & willst beeindrucken? → Topf-Variante punktet mit Optik und Geschmack.
  • Du kochst im Alltag & brauchst Effizienz? → Schnellkochtopf rettet dich.

Tipps für beide Varianten

  • Fleischqualität zählt: Schulter oder Keule sind die besten Stücke.
  • Anbraten nicht vergessen: Röstaromen sind der Schlüssel für Geschmack.
  • Mehr Sauce kochen: Die Sauce ist das Highlight – lieber etwas mehr Flüssigkeit nehmen.
  • Am nächsten Tag noch besser: Rinderschmorbraten gewinnt an Aroma, wenn er durchzieht.
  • Resteverwertung: Bratenreste schmecken super als Sandwich oder zu Pasta.

Beilagen-Ideen

  • Kartoffelpüree oder Knödel – nehmen die Sauce perfekt auf
  • Spätzle – deftig und traditionell
  • Rotkohl oder Rosenkohl – frischer Kontrast
  • Grüner Salat – als leichte Beilage

FAQs zum Rinderschmorbraten

Kann ich auch anderes Fleisch nehmen?

Ja, auch Rinderhüfte oder Bug funktionieren, sollten aber nicht zu mager sein.

Kann man den Braten vorbereiten?

Unbedingt! Er schmeckt am nächsten Tag oft sogar besser.

Wie lange hält er sich?

Im Kühlschrank 2–3 Tage, eingefroren mehrere Monate.

Was tun, wenn die Sauce zu dünn ist?

Einfach einkochen oder mit Speisestärke binden.


Fazit

Ob im Topf oder im Schnellkochtopf – ein Rinderschmorbraten bleibt ein Genuss. Wer Zeit und Lust auf Tradition hat, entscheidet sich für die klassische Schmor-Methode. Wer dagegen im Alltag Zeit sparen möchte, wird den Schnellkochtopf lieben.

Egal, wofür du dich entscheidest: Am Ende erwartet dich ein zartes Stück Fleisch, eine aromatische Sauce und das wunderbare Gefühl, etwas Besonderes auf den Tisch zu bringen.

👉 Also: Welches Rezept passt zu dir – die gemütliche Topfvariante oder der flinke Schnellkochtopf? Probier es aus und finde deinen Favoriten!

Rinderschmorbraten im Topf oder Schnellkochtopf

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 30 Minuten
Gericht Main Course
Küche German
Portionen 6 Portionen
Kalorien 450 kcal

Zutaten
  

  • 1,5 kg Rinderbraten Schulter oder Keule
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Karotten
  • ½ Knolle Sellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein
  • 500 ml Rinderbrühe im Schnellkochtopf mindestens 500 ml Flüssigkeit
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 –2 Zweige Lorbeer
  • 1 –2 Zweige Thymian
  • Öl Salz, Pfeffer nach Geschmack

Anleitungen
 

  • Variante 1 – Rinderschmorbraten im Topf (klassisch):
    Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen, kräftig in Öl anbraten.
    Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch) in den Topf geben und anrösten.
    Tomatenmark kurz mitbraten.
    Mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen.
    Brühe, Kräuter und Fleisch hinzufügen.
    Bei 160 °C im Ofen oder auf kleiner Flamme 2,5–3 Stunden schmoren lassen. Zwischendurch Flüssigkeit kontrollieren.
    Fleisch herausnehmen, Sauce durch ein Sieb passieren und nach Belieben verfeinern.
    Variante 2 – Rinderschmorbraten im Schnellkochtopf:
    Fleisch im heißen Öl anbraten, herausnehmen.
    Gemüse und Tomatenmark anschwitzen.
    Mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen.
    Brühe, Kräuter und Fleisch in den Schnellkochtopf geben.
    Deckel schließen und auf Stufe „Fleisch“ ca. 45–60 Minuten unter Druck garen.
    Druck ablassen, Fleisch entnehmen, Sauce einkochen oder binden.

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