Eierlikör Rezept vegan – Ohne Ei und Milch

Eierlikör ist ein klassisches deutsches Getränk, das besonders zur Weihnachtszeit beliebt ist. Doch wer sich vegan ernährt oder eine Laktoseintoleranz hat, musste bisher auf diesen cremigen Genuss verzichten.

Mit unserem veganen Eierlikör Rezept ist das nun vorbei! Wir zeigen dir, wie du einen herrlich cremigen, aromatischen Eierlikör ganz ohne Eier und Milch zubereitest.

Das Ergebnis ist absolut täuschend ähnlich dem Original – cremig, süß und mit dem perfekten Vanillearoma. Perfekt zum Verschenken oder zum Selbernießen!

Zutaten für veganen Eierlikör

ZutatMenge
Pflanzenmilch (Hafer-, Mandel- oder Cashewmilch)250 ml
Vegane Sahne (Hafer-, Kokos- oder Sojasahne)200 ml
Silken Tofu200 g
Zucker150 g
Speiseöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)100 ml
Vanilleschoten oder Vanilleextrakt2 oder 1 TL
Rum (optional)100 ml
Muskatnuss (frisch gerieben)1 Prise
Salz1 Prise

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Tofu vorbereiten: Das Silken Tofu in ein feines Sieb geben und abtropfen lassen. Dies ist wichtig, um eine cremige Konsistenz zu erreichen. Anschließend das Tofu in einen Mixer geben.

Basis mixen: Pflanzenmilch, vegane Sahne und das abgetropfte Tofu in den Mixer geben. Auf höchster Stufe etwa 2–3 Minuten mixem, bis die Mischung absolut cremig und glatt ist.

Zucker einarbeiten: Den Zucker hinzufügen und erneut für 1 Minute mixem, bis dieser vollständig aufgelöst ist.

Öl emulgieren: Das Speiseöl langsam, während der Mixer läuft, hinzugeben. Dies ist der Trick für die perfekte Cremigkeit. Das Öl muss sich mit der Tofu-Mischung zu einer homogenen Emulsion verbinden.

Vanille verarbeiten: Falls du ganze Vanilleschoten verwendest, diese längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und hinzufügen. Alternativ den Vanilleextrakt einrühren. Nochmals kurz mixen.

Gewürze und Alkohol: Muskatnuss und Salz hinzufügen. Falls gewünscht, den Rum einrühren. Nochmals gründlich umrühren.

Abfüllen und Ruhen: Den fertigen Eierlikör in sterilisierte Glasflaschen füllen. Mindestens 24 Stunden an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen, damit sich die Aromen vollständig entwickeln.

Tipps für den perfekten veganen Eierlikör

  • Konsistenz anpassen: Ist dein Eierlikör zu dünn, füge etwas mehr Tofu hinzu. Zu dick? Dann rühre etwas Pflanzenmilch ein.
  • Sorte der Pflanzenmilch: Hafermilch verleiht einen cremigeren Geschmack, Mandelmilch bringt eine feine Nussigkeit mit sich. Experimentiere, um deinen Favoriten zu finden.
  • Alkohol optional: Der Rum ist optional, konserviert aber den Likör und verlängert die Haltbarkeit. Für ein alkoholfreies Rezept kannst du ihn einfach weglassen.
  • Lagerung: Der vegane Eierlikör hält sich in einer verschlossenen Flasche im Kühlschrank etwa 2–3 Wochen. Mit Alkohol sogar länger.
  • Geschenkidee: Fülle den Likör in hübsche Flaschen ab und verschenke ihn zur Weihnachtszeit – das perfekte vegane Präsent!

FAQ

Warum wird der Eierlikör nicht cremig?

Das ist meist ein Problem mit der Emulsion. Stelle sicher, dass du das Öl wirklich langsam hinzufügst, während der Mixer läuft. Verwende auch hochwertige Pflanzenmilch und achte darauf, dass der Tofu gut abgetropft ist. Ein Stabmixer funktioniert manchmal besser als ein klassischer Mixer.

Kann ich den Eierlikör auch ohne Rum machen?

Ja, absolut! Der Likör funktioniert auch ohne Alkohol. Allerdings verlängert Rum die Haltbarkeit erheblich. Wenn du auf den Alkohol verzichtest, solltest du den Eierlikör schneller aufbrauchen und kühl lagern. Du kannst auch etwas Vanilleextrakt extra hinzufügen, um das Aroma zu intensivieren.

Welche Pflanzenmilch eignet sich am besten?

Hafermilch ist unsere Top-Empfehlung, da sie von Natur aus cremig ist und dem Original-Eierlikör geschmacklich am nächsten kommt. Auch Hafer-Barista-Milch funktioniert hervorragend. Mandel- und Cashewmilch geben dem Likör eine interessante Nussigkeit. Sojamilch ist auch möglich, hat aber einen etwas stärkeren Eigengeschmack.

Fazit

Veganer Eierlikör ist nicht nur möglich, sondern auch herrlich lecker! Mit unserer Anleitung benötigst du nur wenige Zutaten und etwa 15 Minuten Zubereitungszeit, um diesen cremigen Genuss selbst herzustellen.

Das Geheimnis liegt in der perfekten Emulsion von Öl, Tofu und Pflanzenmilch. Das Ergebnis ist ein samtiger, aromatischer Likör, der sich von dem Original kaum unterscheidet.

Ob pur genossen, ins Kaffeeglas gerührt oder als Geschenk verschenkt – dieser vegane Eierlikör wird dich und deine Gäste begeistern! Probiere es aus und lass dich von unserem Rezept überzeugen.

Eierlikör Rezept vegan – Ohne Ei und Milch

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 250 ml Pflanzenmilch (Hafer-, Mandel- oder Cashewmilch)
  • 200 ml Vegane Sahne (Hafer-, Kokos- oder Sojasahne)
  • 200 g Silken Tofu
  • 150 g Zucker
  • 100 ml Speiseöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 2 Stück Vanilleschoten oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 ml Rum optional
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 1 Prise Salz

Anleitungen
 

  • Das Silken Tofu in ein feines Sieb geben und abtropfen lassen. Dies ist wichtig, um eine cremige Konsistenz zu erreichen. Anschließend das Tofu in einen Mixer geben.
  • Pflanzenmilch, vegane Sahne und das abgetropfte Tofu in den Mixer geben. Auf höchster Stufe etwa 2–3 Minuten mixen, bis die Mischung absolut cremig und glatt ist.
  • Den Zucker hinzufügen und erneut für 1 Minute mixen, bis dieser vollständig aufgelöst ist.
  • Das Speiseöl langsam, während der Mixer läuft, hinzugeben. Dies ist der Trick für die perfekte Cremigkeit. Das Öl muss sich mit der Tofu-Mischung zu einer homogenen Emulsion verbinden.
  • Falls du ganze Vanilleschoten verwendest, diese längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und hinzufügen. Alternativ den Vanilleextrakt einrühren. Nochmals kurz mixen.
  • Muskatnuss und Salz hinzufügen. Falls gewünscht, den Rum einrühren. Nochmals gründlich umrühren.
  • Den fertigen Eierlikör in sterilisierte Glasflaschen füllen. Mindestens 24 Stunden an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen, damit sich die Aromen vollständig entwickeln.

Notizen

Der Eierlikör sollte mindestens 24 Stunden ruhen, damit sich die Aromen entwickeln. Mit Alkohol kann er mehrere Wochen gelagert werden.

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