Suppe Herbst Rezept: 7 wärmende Herbstsuppen kochen

Wenn die Tage kürzer werden und die ersten Blätter fallen, steigt die Lust auf dampfende Schüsseln und wärmende Aromen. Dieses Suppe Herbst Rezept ist gleich sieben Rezepte auf einmal: Wir stellen dir sieben Herbstsuppen vor, die den Herbst in seiner leckersten Form auf den Teller bringen – von cremigem Kürbis über herzhafte Kartoffeln bis zu edlen Maronen. Alle Suppen gelingen auch Kochanfängern, lassen sich gut vorbereiten und schmecken am nächsten Tag oft noch besser.

Das Schöne an Herbstsuppen: Sie brauchen keine ausgefallenen Zutaten. Kürbis, Kartoffeln, Pastinaken, Linsen und Maronen bekommst du im Herbst überall frisch und günstig, und ein guter Topf Suppe versorgt die ganze Familie. Ob als leichtes Abendessen nach einem Spaziergang, als wärmendes Mittagessen im Homeoffice oder als Vorspeise für Gäste – in dieser Sammlung findest du für jede Gelegenheit die passende Suppe. Dazu gibt es praktische Tipps, mit denen jede Suppe cremig, aromatisch und richtig sättigend wird.

Suppe Herbst Rezept – 7 Herbstsuppen im Überblick

Alle sieben Suppen in diesem Suppe Herbst Rezept ergeben jeweils vier Portionen und sind in 30 bis 50 Minuten fertig. Die Zutaten bekommst du in jedem Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt, und die meisten Suppen lassen sich problemlos einfrieren – ideal also für die Vorratsküche. Zu jeder Suppe findest du unten Zutaten, Zubereitung und Links zu ausführlichen Einzelrezepten auf rezeptquelle.de, in denen du noch mehr Varianten und Tipps entdeckst.

1. Cremige Kürbissuppe mit Ingwer

Die Kürbissuppe ist der Herbstklassiker schlechthin: Hokkaido, ein Stück Ingwer und ein Schuss Sahne oder Kokosmilch ergeben eine samtige, leicht wärmende Suppe mit wunderschöner oranger Farbe. Der Hokkaido muss nicht geschält werden, was die Zubereitung deutlich vereinfacht, und geröstete Kürbiskerne geben den knusprigen Kontrast dazu. Serviere die Suppe mit frischem Brot oder Baguette, dann ist das Abendessen komplett. Das ausführliche Rezept mit allen Details findest du in unserer Kürbis Suppe, eine besonders feine Variante steht in der Kürbiscremesuppe.

Zutaten

ZutatMenge
Hokkaido-Kürbis1 kg
Zwiebel1
Knoblauchzehen2
Ingwer, frisch1 Stück (ca. 2 cm)
Gemüsebrühe750 ml
Sahne oder Kokosmilch150 ml
Öl, Salz, Pfeffer, Muskatnussnach Geschmack
Kürbiskerne zum Servieren2 EL

Zubereitung

  1. Den Hokkaido waschen, vierteln, entkernen und grob würfeln. Die Schale kann dranbleiben, sie wird beim Kochen weich und sorgt für die schöne Farbe.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. In einem großen Topf in etwas Öl glasig andünsten, bis es duftet.
  3. Die Kürbiswürfel dazugeben, kurz mitrösten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles zugedeckt etwa 20 Minuten leise köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  4. Die Suppe fein pürieren, Sahne oder Kokosmilch einrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
  5. In vorgewärmten Schüsseln anrichten, mit gerösteten Kürbiskernen und einem Klecks Sahne servieren.

2. Deftige Kartoffelsuppe mit Lauch

Wenn es draußen nass und kalt ist, wärmt kaum etwas so zuverlässig wie eine deftige Kartoffelsuppe. Kartoffeln, Lauch und Möhren werden mit Brühe und einem Schuss Sahne zu einer sämigen, herzhaften Suppe, die richtig satt macht. Wer mag, gibt knusprig gebratene Speckwürfel oder Wiener Würstchen dazu – oder lässt die Suppe vegetarisch und toppt sie mit Schnittlauch und geröstetem Brot. Die Suppe ist ein echtes Familienessen: günstig, unkompliziert und bei Groß und Klein beliebt. Ausführliche Anleitungen findest du in unserer Kartoffel Suppe und in der Kartoffel-Lauch Suppe.

Zutaten

ZutatMenge
Kartoffeln, mehlig kochend800 g
Lauch2 Stangen
Möhren2
Zwiebel1
Gemüsebrühe1 Liter
Sahne150 ml
Butter, Salz, Pfeffer, Muskatnussnach Geschmack
Schnittlauch zum Servieren1 Bund

Zubereitung

  1. Kartoffeln und Möhren schälen und würfeln, den Lauch putzen, in Ringe schneiden und gründlich waschen. Die Zwiebel fein würfeln.
  2. Die Zwiebel in Butter glasig dünsten, Lauch und Möhren dazugeben und einige Minuten mitrösten.
  3. Die Kartoffelwürfel und die Brühe dazugeben, alles zugedeckt etwa 25 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind.
  4. Etwa ein Drittel der Suppe herausnehmen, fein pürieren und zurück in den Topf geben – so wird die Suppe sämig, behält aber noch Biss.
  5. Die Sahne einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und mit Schnittlauch bestreut servieren.

3. Rote Linsensuppe mit Kreuzkümmel

Rote Linsen sind die Schnellstarter unter den Hülsenfrüchten: Sie brauchen kein Einweichen und zerfallen beim Kochen von selbst zu einer herrlich cremigen Suppe. Mit Kreuzkümmel, Kurkuma und einem Spritzer Zitrone wird daraus eine orientalisch angehauchte Herbstsuppe, die wunderbar wärmt und dank der Linsen lange satt macht. Dazu passt Fladenbrot oder geröstetes Pitabrot, und ein Klecks Joghurt rundet die Suppe fein ab. Wer es schärfer mag, gibt eine Prise Chiliflocken dazu. Das Grundrezept steht in unserer Linsen Suppe, die würzige Variante in der Roten Linsen Suppe.

Zutaten

ZutatMenge
Rote Linsen250 g
Möhren2
Zwiebel1
Knoblauchzehen2
Gemüsebrühe1 Liter
Kreuzkümmel, gemahlen1 TL
Kurkuma1 TL
Zitrone, Olivenöl, Salz, Pfeffernach Geschmack

Zubereitung

  1. Die Linsen in einem Sieb kalt abspülen, Möhren und Zwiebel schälen und würfeln, den Knoblauch fein hacken.
  2. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, Kreuzkümmel und Kurkuma kurz mitrösten, bis sie duften.
  3. Möhren und Linsen dazugeben, mit der Brühe ablöschen und zugedeckt etwa 20 Minuten kochen, bis die Linsen zerfallen.
  4. Die Suppe grob oder fein pürieren, je nachdem ob du sie lieber stückig oder samtig magst.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit einem Schuss Olivenöl serviert genießen.

4. Edle Maronensuppe mit Thymian

Maronen gehören zu den feinsten Herbstzutaten überhaupt: nussig, leicht süßlich und wunderbar aromatisch. Als Suppe, mit Thymian und einem Schuss Sahne verfeinert, wird daraus ein elegantes Gericht, das auch als Vorspeise für ein festliches Herbstmenü taugt. Vorgegarte, vakuumierte Maronen aus dem Supermarkt machen die Zubereitung erfreulich einfach – das Schälen frischer Maronen entfällt komplett. Ein paar geröstete Maronenstücke als Topping geben der samtigen Suppe den perfekten Biss. Das Rezept dazu findest du in unserer Maronensuppe.

Zutaten

ZutatMenge
Maronen, vorgegart400 g
Kartoffel1
Zwiebel1
Gemüsebrühe800 ml
Sahne150 ml
Thymian, frisch2 Zweige
Butter, Salz, Pfeffernach Geschmack

Zubereitung

  1. Die Kartoffel schälen und würfeln, die Zwiebel fein hacken. Einige Maronen für das Topping beiseitelegen und grob hacken.
  2. Die Zwiebel in Butter glasig dünsten, Maronen und Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mitrösten.
  3. Mit der Brühe ablöschen, den Thymian dazugeben und alles zugedeckt etwa 20 Minuten kochen, bis die Kartoffel weich ist.
  4. Den Thymian herausnehmen, die Suppe fein pürieren und die Sahne einrühren.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit den gehackten Maronen und frischem Thymian servieren.

5. Samtige Pastinakensuppe mit Apfel

Pastinaken sind das unterschätzte Herbstgemüse: Sie schmecken mild, leicht süßlich und fast schon nussig. Zusammen mit einem säuerlichen Apfel und einem Hauch Muskatnuss ergibt sich eine samtige Suppe, die überraschend fein schmeckt und auch Gäste überzeugt, die Pastinaken bisher nicht kannten. Die Suppe gelingt ohne Sahne ebenso gut – dann einfach mit einem guten Schuss Olivenöl und gerösteten Haselnüssen servieren. Das ausführliche Rezept steht in unserer Pastinaken Suppe.

Zutaten

ZutatMenge
Pastinaken600 g
Apfel, säuerlich1
Kartoffel1
Zwiebel1
Gemüsebrühe800 ml
Sahne oder Hafercreme100 ml
Butter, Salz, Pfeffer, Muskatnussnach Geschmack

Zubereitung

  1. Pastinaken, Kartoffel und Apfel schälen und würfeln, die Zwiebel fein hacken. Den Apfel erst kurz vor der Verwendung schneiden, damit er nicht braun wird.
  2. Die Zwiebel in Butter glasig dünsten, Pastinaken, Kartoffel und Apfel dazugeben und kurz mitrösten.
  3. Mit der Brühe ablöschen und zugedeckt etwa 20 Minuten kochen, bis alles weich ist.
  4. Die Suppe fein pürieren und die Sahne oder Hafercreme einrühren.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und nach Belieben mit gerösteten Nüssen servieren.

6. Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch

Die zweite Kürbisvariante in dieser Sammlung kommt bewusst exotischer daher: Kokosmilch, Ingwer und ein Hauch Curry machen aus dem Hokkaido eine Suppe, die an ferne Küchen erinnert und trotzdem herrlich herbstlich schmeckt. Besonders praktisch: Der Hokkaido wird mit Schale verarbeitet, und die Suppe steht in etwa 30 Minuten auf dem Tisch. Limettensaft am Ende hebt die Aromen und gibt der cremigen Suppe Frische. Wer mag, serviert geröstete Kichererbsen dazu – knusprig, proteinreich und ein schöner Kontrast. Das Rezept findest du in unserer Hokkaido Suppe.

Zutaten

ZutatMenge
Hokkaido-Kürbis1 kg
Zwiebel1
Knoblauchzehen2
Ingwer, frisch1 Stück (ca. 3 cm)
Gemüsebrühe700 ml
Kokosmilch200 ml
Currypulver, Limette, Salz, Pfeffernach Geschmack

Zubereitung

  1. Den Hokkaido waschen, vierteln, entkernen und würfeln. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln.
  2. Alles in etwas Öl andünsten, das Currypulver kurz mitrösten und mit der Brühe ablöschen.
  3. Zugedeckt etwa 20 Minuten kochen, bis der Kürbis weich ist, dann die Kokosmilch dazugeben.
  4. Die Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
  5. In Schüsseln anrichten und nach Belieben mit gerösteten Kichererbsen oder Kürbiskernen toppen.

7. Bunte Gemüsesuppe aus dem Herbstgarten

Zum Schluss die Suppe, die den ganzen Herbstgarten in einen Topf holt: Möhren, Sellerie, Lauch, Kartoffeln und Bohnen garen in kräftiger Brühe zu einer bunten, herzhaften Gemüsesuppe, die sich wunderbar an das anpasst, was gerade da ist. Sie ist die perfekte Resteverwertung für Gemüse, das sonst liegen bleiben würde, und schmeckt mit frischen Kräutern und einem guten Brot besonders gut. Kinder lieben sie mit kleinen Nudeln oder Reis als Einlage. Die Basisanleitung findest du in unserer Gemüse Suppe.

Zutaten

ZutatMenge
Möhren3
Knollensellerie200 g
Lauch1 Stange
Kartoffeln3
Grüne Bohnen150 g
Gemüsebrühe1,2 Liter
Tomatenmark, Petersilie, Salz, Pfeffernach Geschmack

Zubereitung

  1. Das Gemüse putzen, schälen und in gleichmäßige Würfel oder Stücke schneiden, damit alles gleichzeitig gar wird.
  2. Zwiebel und Tomatenmark in etwas Öl anschwitzen, dann Möhren, Sellerie und Kartoffeln dazugeben und kurz mitrösten.
  3. Mit der Brühe ablöschen und zugedeckt etwa 20 Minuten leise kochen.
  4. Lauch und Bohnen dazugeben und weitere 10 Minuten garen, bis alles bissfest ist.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Petersilie bestreuen und mit Brot servieren.

Tipps für dein Suppe Herbst Rezept

Ein guter Topf und etwas Geduld sind die halbe Miete: Lasse Herbstsuppen immer leise köcheln statt sprudelnd kochen, dann bleiben die Aromen fein und das Gemüse zerfällt nicht. Röste Zwiebeln, Gewürze und Tomatenmark vor dem Ablöschen kurz an – das gibt Tiefe, die man mit Brühe allein nicht erreicht. Püriere cremige Suppen erst, wenn das Gemüse wirklich weich ist, und gib Sahne oder Kokosmilch immer erst nach dem Pürieren dazu, damit nichts ausflockt. Fast alle Suppen aus dieser Sammlung lassen sich portionsweise einfrieren: Lass sie vollständig abkühlen, fülle sie in Gefrierbehälter und taue sie langsam im Kühlschrank auf. Beim Aufwärmen noch einmal kurz aufkochen und frisch abschmecken – dann schmecken sie wie frisch gekocht.

Häufige Fragen zu Herbstsuppen

Welche Suppe passt am besten in den Herbst?

Kürbis, Kartoffeln, Pastinaken, Linsen und Maronen sind die typischen Herbstzutaten. Sie sind saisonal, günstig und ergeben von Natur aus cremige, sättigende Suppen – genau das, was man an kalten Tagen braucht.

Kann ich Herbstsuppen einfrieren?

Ja, fast alle Suppen in dieser Sammlung lassen sich gut einfrieren. Suppen mit Sahne oder Kokosmilch frierst du am besten ohne die Sahne ein und rührst sie erst beim Aufwärmen ein. So bleibt die Konsistenz perfekt.

Wie mache ich eine Herbstsuppe vegan?

Ersetze Sahne durch Kokosmilch oder Hafercreme und Butter durch Olivenöl. Die meisten Suppen in dieser Sammlung sind von sich aus fast vegan – nur das Topping entscheidet, etwa Joghurt, Speck oder Käse.

Was serviere ich zu einer Herbstsuppe?

Frisches Brot, Baguette oder geröstete Kerne und Nüsse passen immer. Als sättigende Einlage eignen sich kleine Nudeln, Reis, geröstete Kichererbsen oder knusprige Croutons aus altbackenem Brot.

Fazit

Ob cremig oder herzhaft, klassisch oder exotisch: Mit diesen sieben Herbstsuppen bist du für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet. Koche am Wochenende einen großen Topf, friere Portionen ein und genieße den Herbst Löffel für Löffel. Welche Suppe kochst du zuerst? Probiere dich durch die Sammlung und finde deinen persönlichen Herbstfavoriten.

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